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| Photogröße: |
4272 x 2670 Pixel |
| Druck (72dpi): |
150.7x94.2 cm |
| Druck (300dpi): |
36.1x22.6 cm |
| Datum: |
17.Dez.2008 |
| Zugriffe von MP'lern: |
6 |
| Zugriffe insgesamt: |
404 |
| Downloads: |
0 |
| Postkarten: |
0 |
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| Der Haubentaucher |
| von derRüganer |
Der Haubentaucher (Podiceps cristatus (L.)), ein ausgezeichneter Schwimmer und Taucher, schmückt die silbernen Flächen unserer großen Teiche.Er schläft und schaukelt auch in der Nacht auf dem Wasser.
Die Beine des Haubentauchers sind am Körperende angesetzt, so daß sie einander mit den Fersen berühren.Sie sind mit Hornhautplättchen bedeckt, die in Schuppen gesondert sind.Sie dienen den Tauchern als Flossen.Bei der Vorwärtsbewegung schließen sich die flachen, blattartigen Zehen; wenn sie sich gegen das Wasser anstemmen, treten sie auseinander und breiten sich wie flache Ruder aus.
Die Haubentaucher bauen im Schilf schwimmende Nester aus modernden Pflanzenresten.Am Bau beteiligt sich das Männchen und das Weibchen, indem sie Material aus der Wassertiefe in der Umgebung des Nestes hervorholen.Während der Brutzeit verbreitern und erhöhen sie den Nestbau ständig.Der Haubentaucher hat gewöhnlich vier Eier.Sie sind an den Enden etwas zugespitzt und sind kurz nach dem Legen blauweiß.Gegen Ende des Brütens sind die Eischalen vom Schlamm und Pflanzenresten bräunlich.Der Vogel läßt die Eier nur dann unbedeckt, wenn er plötzlich aufgeschreckt wird, sonst deckt er sie immer zu, bevor er sie verläßt, mit Teilen der Nestunterlage zu.Der Haubentaucher schwimmt durch das Schilfrohr bis zum Nest heran, springt dann hinauf und entfernt die Pflanzendecke von den Eiern.Dann stampft er mit breit gegrätschten Beinen an den Rändern der Nistmulde herum.Er drückt die Umgebung der Eier zurecht und bringt sie in Ordnung, um bequem sitzen zu können.Das Niedersetzen auf das Nest ist eine förmliche Zeremonie.Erst sträubt der Vogel das Gefieder, läßt sich von hoch oben nieder, schaukelt von einer Seite auf die andere und drückt mit dem ganzen Gewicht seines Körpers eine gut passende Mulde in die Unterlage.Der ganze Unterbau mit dem Nest schwimmt frei auf dem Wasser und sinkt und steigt mit dem Wasserstand.Dadurch sind die Eier beim plötzlichen Ansteigen des Wassers nach heftigen Regenfällen vor dem Überfluten geschützt.Das Nest befindet sich in der Nähe des freien Wassers, über einer Tiefe von mindestens einem halben Meter.Die Haubentaucher bewachen ihr Revier eifrig und verjagen fremde Vögel aus der Umgebung.
Wenn das Weibchen brütet, schwimmt das Männchen in der Umgebung herum und beobachtet die Wasserfläche.Wenn das Männchen selbst auf den Eiern sitzt, beobachtet er ständig die Möwen, die mit lautem Geschrei in der Umgebung herumfliegen.Der lange Hals ermöglicht ihm das rasche Wenden des Kopfes, ohne das er dabei den Körper bewegen muß.Solange der Haubentaucher ruhig ist, liegt sein Schopf am Kopf und sein Kragen am Körper an.Die Möwen stehlen nämlich gern Baumaterial aus fremden Nestern und die Haubentaucher haben bereits ihre schlechten Erfahrungen mit ihnen.Sobald der Haubentaucher durch etwas in Erregung versetzt wird, breitet er den Kragen unter dem Hals aus und der Schopf erhebt sich zu zwei Hörnchen.Kragen und Schopf des Männchens sind größer als die des Weibchens.Wenn die fliegenden Möwen das brütende Weibchen beunruhigen und ständig zu ihm hinunterstoßen, stemmt es sich mit den gespreizten Flügeln gegen das Nest und vertreibt sie durch Knurren.In ernstlicher Erregung öffnet sie den Schnabel und jagt den Möwen durch ein wiederholtes "arrr, arrr, arrr" Schrecken ein.
Diese Streitigkeiten mit den Möwen bedeuten eine häufige Störung des einförmigen Brütens, das 25 Tage dauert.Sobald der kleine Haubentaucher aus dem Ei schlüpft, tragen ihn die Altvögel unter ihren Flügeln aufs Wasser, wo er dann ständig seine Tage und Nächte verbringt. |
Ich möchte offene und konstruktive Kritik und damit verbundene Verbesserungsvorschläge. |
| Schlüsselwörter: Vogel, Wasser, Teich, Taucher, Haubentaucher |
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von dyla 17.Dez.2008 14:59
Klasse!
Ich möchte Dir an dieser Stelle mal ein ganz herzliches DANKESCHÖN für Deine informativen und sehr interessanten Begleittexte sagen.
Ich bin im Zusammenhang mit Deinen Fotos total begeistert davon, auch wenn ich nicht jedes Mal kommentiere.
Grüßle von dyla aus Waldstetten |
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von Gernot 17.Dez.2008 16:55
Was man bei deinen tollen Fotos noch so am Rande an Informationen mit bekommt ist beachtlich.
Diese Beschreibung ist wider ein Paradebeispiel dafür.
Gruß Gernot |
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von F.G.West. 17.Dez.2008 19:33
Einmal von vorne, einmal seitlich aufgenommen.
Auch ich finde Deine ausführliche Info sehr gut und Deine Serie sowieso.
Grüße von FRANK |
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von joachim 18.Dez.2008 19:13
Ein ruhiges und wirkungsvolles Foto das mir sehr gefällt!
Gruß Joachim |
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von Gizmo 19.Dez.2008 17:23
Ein schönes und scharfes Foto ist Dir hier gelungen.Zu Deiner Beschreibung braucht man ja gar nichts mehr zu sagen.Die ist sowieso wie immer Extraklasse.Danke.
Liebe Grüsse aus Reutlingen ,Bernd |
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von Harald 19.Dez.2008 22:27
Hängt da der Haussegen schief? Können sie sich nicht mehr riechen? Soll ja in den besten Familien vorkommen! Aber muss man das fotografieren?
Besonders gut gefallen mir hier die durch die Wellen unterbrochenen Spiegelungen! Sehr schön!!

Liebe Grüße Harald |
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EXIF Daten
Hersteller: SONY Modell: DSLR-A700 Belichtungszeit: 1/640 Sekunde Blende: F/6.3 Belichtungsprogramm: Programmautomatik ISO Wert: 200 Aufnahme,Datum und Zeit: 29.04.2008 22:23:30 Belichtungsabweichung: 0 EV Maximaler Blendenöffnungswert: F/6.3 Belichtungsmessung: Multi-Segment Licht: unbekannt Blitz: Blitz nicht ausgelöst, auto mode Brennweite (Objektiv): 500 mm Farbraum: Adobe RGB Belichtungsmodus: Automatisch Weißabgleich: Automatisch
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| Gefunden: 6 Kommentar(e) auf 1 Seite(n). Anzeige: Kommentar 1 bis 6. |
| Photoserie: " Heimische Tierwelt "
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