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| Photogröße: |
1200 x 1009 Pixel |
| Druck (72dpi): |
42.3x35.6 cm |
| Druck (300dpi): |
10.2x8.5 cm |
| Datum: |
05.Feb.2010 |
| Zugriffe von MP'lern: |
10 |
| Zugriffe insgesamt: |
275 |
| Downloads: |
0 |
| Postkarten: |
0 |
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| Die Saatkrähe |
| von derRüganer |
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Tiefverwurzelt ist leider noch immer die Vorstellung, daß Krähen Unheilbringer und "schädliche Gesellen" sind.Diese rückständige Auffassung muß man schnell korrigieren.In Krähen sollten wir weder "Galgenvögel" noch "schwarzes Gelichter", noch "Unglücksraben" sehen.
In manchen Gebieten können die Krähen zwar als Nestplünderer eine Plage sein, aber sie werden von Jägern kurzgehalten.
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Die Saatkrähe [Corvus frugilegus L.] wirkt etwas kleiner und schlanker als die Raben- und Nebelkrähe und sie fällt durch den stark metallischen Glanz ihres einheitlich schwarzen Federkleides sowie durch die nackte graue Schnabelwurzel auf.Bei jungen Saatkrähen zeigt die Schnabelwurzel bis zum Ende des ersten Winters ihres Lebens eine schwarze Befiederung.Nicht zu übersehen ist ferner das struppige Schenkelgefieder (die sog.Hosen) der Saatkrähen und der seltsam wackelnde Gang dieser Schwarzröcke.
Männchen und Weibchen der Saatkrähe sind gleich gefärbt.
Saatkrähen unternehmen vielfach weite Nahrungsflüge und ihr Hin und Her zwischen Tages- und Nachtrevier vollzieht sich mit großer Pünktlichkeit.
Der Geselligkeitstrieb ist bei ihnen besonders stark ausgebildet.Sie brüten fast ausnahmslos in mehr oder weniger großen Kolonien.Ihre Zweigenester stehen oft zu mehreren in den Kronen und äußeren Zweigen von Laub- und Nadelbäumen.Männchen und Weibchen bauen es gemeinsam.Im Laufe des April werden vier bis fünf grünliche, dunkel gefleckte Eier gelegt ( 41,0 x 28,3 mm), die das Weibchen allein 16 bis 18 Tage bebrütet.Während dieser Zeit wird es vom Männchen gefüttert.Nach etwa 30 Tagen verlassen die Jungen das Nest.Es findet nur eine Jahresbrut statt.
Die Rufe der Saatkrähe klingen tiefer und rauher als die der Rabenkrähe.Außer dem bekannten heiseren "Kraahkraah" läßt sie tiefe schnarrende "karr"-, "korr"- und hohe "kirr"- Rufe ertönen.
Der Nahrungsraum der Saatkrähe ist das offene Feld.Ihr Name verrät ihre Bindung an Getreideanbaugebiete.Hier holt sie Engerlinge, Schnecken, Würmer und Körner aus dem Boden.Auch Mäuse und Aas stehen auf ihrem Speisezettel.
Während bei uns die Saatkrähe zu den Strich- bzw. Standvögeln zählt, sind die Saatkrähen Osteuropas ausgesprochene Zugvögel.Von hier überfliegen sie auf ihrem Zug nach Westen Polen, um schon in Deutschland, aber auch in Belgien und Nordfrankreich zu überwintern.Anfang März kehren die Wintergäste, oft zusammen mit Dohlen, nach Norden und Osten zurück.In ihrer Brutheimat beginnen sie sofort mit der Partner- und Nistplatzsuche... |
Ich möchte offene und konstruktive Kritik und damit verbundene Verbesserungsvorschläge. |
| Schlüsselwörter: Sperlingsvogel, Krähe, Saatkrähe, Winter, Meisenknödel |
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von Gernot 05.Feb.2010 15:13
Die leichte Schwäche in der Brillanz, kann man durch die extrem schwierige Aufnahmesituation
gut verkraften
Einen gänzlich schwarzen Vogel mit Zeichnung im Gefieder vor weißen Hintergrund ist ja nicht
das einfachste Szenario zum Fotografieren.
Ich finde Das Foto sehenswert und gut.
Die Beschreibung ist wieder großartig, lesenswert und Lehrreich.
Gruß Gernot |
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von Sylvia 62 05.Feb.2010 18:12
Wie schon so oft. Super in Szenen gesetzt. Klasse. 
lg Sylvia 62 |
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von Auge 05.Feb.2010 20:14
Ich kann mich hier Gernots Meinung voll anschließen.Jedoch hätte ich das Wort leicht weggelassen. 
Grüße von Auge |
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von Catweezel 05.Feb.2010 21:18
Die Qualität ist zwar nicht berauschend, aber immer hin bist du nahe genug ran gekommen um so ein Foto zu machen. Ich bin noch nie näher als 50 m an eine Krähe rangekommen.
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von Gizmo 06.Feb.2010 18:26
Irgendwie wirkt es "milchig" und trotzdem ist es ein interessantes Foto geworden.So dicht an einer Krähe ,das hat was.
Liebe Grüsse aus Reutlingen ,Bernd |
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von derRüganer 06.Feb.2010 20:09
Daß das Foto so milchig ist, wie Bernd es sagt, kommt davon, daß es durch die Scheibe fotografiert wurde, als ich dann aber die Scheibe heruntergelassen habe, sind alle Krähen weggeflogen.Die Entfernung betrug ca.5m und da hatte ich schon Schwierigkeiten mit dem Tele, sie waren noch gerade so im Aufnahmebereich ,
es ist eben nicht so einfach, wildlebende Tiere abzulichten, da haben wir es doch bei Landschaften und Blümchen etwas leichter
Viele Grüße
derRueganer |
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EXIF Daten
Hersteller: SONY Modell: DSLR-A700 Belichtungszeit: 1/160 Sekunde Blende: F/5 Belichtungsprogramm: Sport ISO Wert: 200 Aufnahme,Datum und Zeit: 01.02.2010 10:18:49 Belichtungsabweichung: -0.7 EV Maximaler Blendenöffnungswert: F/5 Belichtungsmessung: Multi-Segment Licht: unbekannt Blitz: Blitz nicht ausgelöst, auto mode Brennweite (Objektiv): 200 mm Farbraum: Adobe RGB Belichtungsmodus: Automatisch Weißabgleich: Automatisch
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| Gefunden: 6 Kommentar(e) auf 1 Seite(n). Anzeige: Kommentar 1 bis 6. |
| Photoserie: " Heimische Tierwelt "
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