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Interessante Passage mit guten Farben. Leider etwas unscharf.
Talent ist wichtiger als Technik.
von michbert 14.Aug.2010 20:28
Klasse!
Gefällt mir richtig gut. Tolle Perspektive und Farben. Nur ganz hinten vielleicht 'n Tick zu hell.
von Gernot 14.Aug.2010 22:44
Du hast es geschafft, die Türöffnungen genau in eine Symmetrie zu fotografieren.
Dadurch hast Du eine sehr schöne Tiefe ins Foto gebracht.
Gruß Gernot
von Becky 15.Aug.2010 15:16
Sehr cool.
So on, Becky
von molly 15.Aug.2010 17:47
In aller Kürze:
Um u.a. zwei Dinge ging es Hartmut schwerpunktmäßig:
1. Perspektivische Tiefenwirkung innerhalb der Rechteck-´Form ` auf der Rechteckbild-Fläche.
2. Ausgewogene aktive Positionierung (!) der Form auf der Bild-´Fläche`.
Nur zu Punkt 2:
- Harmut hat bewusst die Form aus der inaktiven/spannungsarmen Mittellage nach unten/links in der "Normallage" (= senkrecht-waagerecht ausgerichtet=Formwiederholung des Rahmenformats) verschoben; dadurch ergibt sich eine völlig veränderte ´Abstandsspannung `der Formenränder zu den Bildrändern.
Das Foto macht gerade deshalb einen bildkompositorisch ausgewogenen Eindruck.
Warum?
Zieht man in der Tür-Form die Diagonalen, so erzeugt man sichtbar den ´optischen Schwerpunkt ` dieses Rechtecks. Diese Diagonalenschnittpunkt wird durch die Verschiebung von Hartmut nach unten/links bewegt. Misst man jetzt nach, so erkennt man , dass sich der Schwerpunkt (ungefähr) auf einem der Schnittpunkte des sog. ´Goldenen Schnitts` befindet:
D.h.
Abstand:
´zum linken Rand : zum rechten Rand` verhalten sich wie 3 : 5.
Abstand :
´zum oberen Rand : zum unteren Rand` verhalten sich ebenfalls wie 5 : 3.
Vereinfacht könnte man auch statt des " Abstandes Mittelpunkt/Schwerpunkt (!) zu Bildrändern"
die " Abstände von den Formseiten zu den Bildrändern" nehmen; d.h. der linke Seitenabstand verhält sich ebenfalls zum rechten Seitenabstand wie (etwa) 3 : 5. Oben und unten entsprechend.
Hartmut hat also (vermutlich wissend/intuitiv) eine (der vier) vorteilhaften Positionierungen des ´Goldenen Schnitts` realisiert.
Die Rechteckform strebt in dieser Lage vorstellungsmäßig Richtung untere linke Ecke.
Verschiebt man jetzt die Figur sozusagen nach oben in den 1. Bild-Quadranten, liegt der Schwerpunkt jetzt auf dem oberen ´Goldenen Schnittpunkt`; die Form strebt in die obere linke Ecke.
Bei Verschiebung nach rechts in den 2. Bild-Quadranten strebt die Figur in die obere rechte Ecke.
Im dritten Quadranten wirken die optischen Kräfte Richtung rechter unterer Ecke.
Diese erwähnten Standardpositionen gemäß der ´Goldenen-Regel-Schnittpunkte`sind also als Variation durchaus sinnvoll (gefühlsmäßig) denkbar und richten sich wertfrei nach den Bild-Vorstellungen des Fotografen.
Hartmuts Vorschlag verankert mehr die Form am unteren Rand (Außenwirkung); sie kontrastiert leicht mit dem Wegstreben der Tiefenwirkung innerhalb der Form (Innenwirkung).
Die stärkste Bilddynamik entstände wohl im 2. Quadranten, wenn man sie denn will.
HG molly
EXIF Daten
Hersteller: SONY
Modell: DSC-HX1
Belichtungszeit: 1/25 Sekunde
Blende: F/3.2
Belichtungsprogramm: Programmautomatik
ISO Wert: 400
Aufnahme,Datum und Zeit: 13.05.2010 03:28:46
Belichtungsabweichung: 0 EV
Maximaler Blendenöffnungswert: F/2.8
Belichtungsmessung: Multi-Segment
Licht: unbekannt
Blitz: Blitz nicht ausgelöst
Brennweite (Objektiv): 6 mm
Farbraum: Adobe RGB
Belichtungsmodus: Automatisch
Weißabgleich: Automatisch
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