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| Photogröße: |
2718 x 1876 Pixel |
| Druck (72dpi): |
95.9x66.2 cm |
| Druck (300dpi): |
23x15.9 cm |
| Datum: |
07.Jan.2009 |
| Zugriffe von MP'lern: |
7 |
| Zugriffe insgesamt: |
473 |
| Downloads: |
0 |
| Postkarten: |
0 |
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| Ist so kalt, der Winter... |
| von derRüganer |
Wohlbekannt ist das zutrauliche Verhalten dieses schmucken Erdsängers.Seine Länge beträgt etwa 14 cm.Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt: Oberseite olivbraun, Brust gelblichrot, scharf abgesetzt gegen den weißen Bauch und große dunkle Augen.Bezeichnend ist die rundlich und halslos wirkende Gestalt.Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula (L.)) liebt Laub-,Misch- und Nadelwälder mit dichtem Unterwuchs, in dem es sein verstecktes Leben führen kann.Hier nährt es sich von Spinnen, Käferchen, kleinen Würmern, Larven und Nacktschnecken.Im Spätsommer und Herbst geht es auch an allerlei Beeren.Oft hüpft es auf den dünnen, hohen Beinen auf dem Boden umher, knickst und läßt die Flügel ein wenig hängen.Nur wenn es singt, sitzt es höher und frei.Mancherorts wird das "Schnickelchen" immer mehr zum Park- und Gartenvogel.Der Kosename entstand wohl nach dem Lockton "Schnick schnick schnick" oder "Schnickerickik".
Schon im März erfüllen die aus ihren in den Mittelmeerländern liegenden Winterquartieren zurückgekehrten Vögel mit ihrem klaren, perlenden Gesang den Vorfrühlingswald und sie verlassen uns oft erst im Oktober.Einige überwintern auch im Brutrevier und so ein buntes Federbällchen im verschneiten Forst anzutreffen ist schon wie ein freundlicher Frühlingsgruß.
Das Nest des Rotkehlchens steht gut gedeckt am oder dicht über dem Boden in irgendeiner Halbhöhle, an Böschungen von Waldwegen, in ausgefaulten Baumstümpfen und unter Wurzeln, sorgfältig gebaut aus trockenem Laub, Moos, Flechten und Wurzelfasern.Auf der Innenpolsterung aus Tierhaaren, Pflanzenwolle, Federn und Hälmchen liegen schon im April 5 bis 6 rahmfarbene, rötlichbraun gepunktete und gewölkte Eier (21,2 mm x 15,5 mm), die vom Weibchen 14 Tage bebrütet werden.Die Jungen verlassen noch kaum flugfähig das Nest und verteilen sich im Gebüsch, das ihnen gute Verstecke bietet.Hier werden sie vom Männchen allein betreut, während sich das Weibchen der zweiten Brut widmet.Nach der Brutzeit mausern die Rotkehlchen.Diese Zeit verbringen sie, sich still verhaltend, irgendwo im Dickicht.Danach setzt noch einmal eine Gesangsperiode bei den Männchen ein.Im Oktober zieht das Rotkehlchen einzeln und nachts in die Winterherberge.
In manchen Gegenden legt der Kuckuck regelmäßig sein Ei in das Nest des Rotkehlchens, das dann auch mit viel Eifer das Junge aufzieht.
Wer auch immer den Ausdruck "frei wie ein Vogel" prägte, hat mit Sicherheit nie einem Rotkehlchen zugesehen, einem dieser dauernd wachsamen und fluchtbereiten, ständig hungrigen Kleinvögel.Ein freilebendes Rotkehlchen könnte 11 Jahre alt werden - doch statistischen Berechnungen nach hat der kleine Vogel genau 1,12 Jahre Lebenszeit vor sich... |
Ich möchte offene und konstruktive Kritik und damit verbundene Verbesserungsvorschläge. |
| Schlüsselwörter: Vogel, Singvogel, Rotkehlchen, Winter, kalt, Futterstelle |
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von kramer 07.Jan.2009 19:20
Man kann direkt ein wenig Unsicherheit bei Deinem Rotkehlchen feststellen. Hat bestimmt eine schwierige Zeit vor sich bei dieser Kälte. Wunderbar wie immer abgelichtet und danke für die ausführliche Info.
Gruß Reinhard |
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von Karl-Walter 07.Jan.2009 20:00
Zu unserem Futterhäuschen kommt in regelmäßigen Abständen ein Vogel, von dem ich angenommen hatte, daß es ein Rotkehlchen wäre.
Aber wenn Du schreibst, daß die im Süden überwintern, kann ja nicht sein. Ich will mal versuchen, ob es klappt, den aufzunehmen.Gefällt mir gut, das Bild.
Gruß
Karl |
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von derRüganer 07.Jan.2009 20:08
@ Karl, da hast Du meine Beschreibung nicht ganz richtig gelesen, denn ich schrieb: Einige überwintern auch im Brutrevier usw.wenn er so aussieht, dann war es mit Sicherheit ein Rotkehlchen, eigentlich auch mit keiner anderen Art zu verwechseln, mache ein Foto, stelle es ein und dann werden wir sehen, ob es ein Rotkehlchen ist oder nicht, viele Grüße 
derRüganer |
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von Ostpo 07.Jan.2009 22:09
Immer wieder schwer zu entscheiden - wovon bin ich nun begeisterte ?
- von den (wie immer von Dir) hervorragenden Foto
- oder doch von der ausführlichen Beschreibung
Seis drum, für beides ein kräftiges Dankeschön - und weiter so.
LG Ostpo |
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von smarti 08.Jan.2009 00:09
Also wirklich, dieses Jahr ist es ungewöhnlich kalt...aber ich sehe, bei Dir sind die kleinen Flaumbälle gut aufgehoben...ein ganz volles Tellerchen zu essen haben sie und so wunderbar innen in ein größeres gestellt, daß sich ihre Häufchen nicht mit den Körnern vermischen können, suuuper!!! 
Liebe Grüße Helga  |
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EXIF Daten
Hersteller: SONY Modell: DSLR-A700 Belichtungszeit: 1/100 Sekunde Blende: F/5.6 Belichtungsprogramm: Programmautomatik ISO Wert: 400 Aufnahme,Datum und Zeit: 06.01.2009 14:19:46 Belichtungsabweichung: -1 EV Maximaler Blendenöffnungswert: F/5.6 Belichtungsmessung: Multi-Segment Licht: unbekannt Blitz: Blitz nicht ausgelöst, auto mode Brennweite (Objektiv): 420 mm Farbraum: Adobe RGB Belichtungsmodus: Automatisch Weißabgleich: Automatisch
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